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Das Programm der 20. Linken Literaturmesse als PDF (657Kb).

Messeöffnungszeiten:

Freitag: 19 bis 22 Uhr
Samstag: 10 bis 22 Uhr
Sonntag: 10 bis 15 Uhr

Freitag, den 30. Oktober 2015

19:30 Uhr, Vorsaal
Podium und Diskussion mit Ulrich Schneider, Susann Witt-Stahl und Wolf Wetzel

Aufmärsche, Brandanschläge, Wahlerfolg

Die rechtsextreme Mobilmachung, der Staat und die Antifaschistische Bewegung
Die rechtsnationale „Alternative für Deutschland“ (AfD) punktete zuletzt immer wieder bei Wahlen und es fanden über Monate in zahlreichen Städten wöchentliche Demonstrationen von Pegida-RassistInnen etc. statt. Darüber hinaus wurden offen faschistisch auftretende Parteien gegründet und fahren, wie zuletzt in Dortmund „Die Rechte“, lokale Wahlerfolge ein. Neben all dem rollt eine neue Welle von Brandanschlägen auf Asylbewerberunterkünfte durch die BRD.
Wer sind diese Rechten, was treibt sie an? Ist der Höhepunkt dieser rechten Mobilmachung bereits erreicht, oder steht ein gesellschaftlicher Rechtsrutsch bevor? Warum räumen die Staatsorgane den faschistischen Demokratiefeinden immer wieder Spielräume ein, rassistische Propaganda zu verbreiten, faschistische Parteien, Aktivitäten und Übergriffe zu organisieren? Ist die herrschende Klasse, der bundesdeutsche Staat und seine Apparate, trotz staatlich verordneter Gedenk- und Willkommenskultur auf dem rechten Auge blind, oder bedienen sie sich längst, zumindest Teile der bundesdeutschen Eliten und Behörden der parlamentarischen und außerparlamentarischen rechtsextremen Kräfte, um eigene Interessen und Ziele in deren Windschatten oder auf diese gestützt durchzusetzen?
Was ist zu tun? Wie ist die antifaschistische Bewegung heute aufgestellt? Wie sollte sie sich inhaltlich, strategisch und praktisch positionieren, um den aktuellen Anforderungen gewachsen zu sein?
Zum Thema referieren und diskutieren: Ulrich Schneider, Dr. phil., Historiker und Lehrer, ist Bundessprecher der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN – BdA). Zahlreiche Buch und Zeitschriftenveröffentlichungen zu Faschismus, Widerstand und Neofaschismus. • Susann Witt-Stahl, freie Journalistin und Autorin, Chefredakteurin bei Melodie und Rhythmus. Arbeitsschwerpunkte:
Ideologiekritik, neoliberale Politik, Krieg und reaktionäre Tendenzen in der Linken. • Wolf Wetzel, Autor, Journalist und Aktivist. Er recherchiert zum NSU-Komplex und ist in der autonomen Bewegung wie in zahlreichen linken Bündnissen engagiert.


Samstag, den 31. Oktober 2015

12:00 Uhr, Komm-Kino
Sibylle Plogstedt

Mit vereinten Kräften

Die Gleichstellungsarbeit der DGB-Frauen (1990-2010)
Zuerst fi ngen die Frauen in den Vorständen der DGBGewerkschaften vor allem strukturell den Zustrom der Frauen nach der Wiedervereinigung auf. Später standen Themen wie Gleichstellung, Frauenquote, Frauen in die Aufsichtsräte, aber auch Kinderbetreuung, Aufwertung der Frauenberufe und Mindestlohn im Mittelpunkt.
Sibylle Plogstedt beleuchtet diese Kämpfe anhand von Biografien, internen Protokollen und Interviews.

VeranstalterIn: Psychosozial Verlag
12:00 Uhr, Glasbau
Colin Goldner

Lebenslänglich hinter Gittern

Die Wahrheit über Gorilla, Orang Utan & Co in deutschen Zoos
In 38 deutschen Zoos werden Große Menschenaffen zur Schau gestellt. Dort, so wird behauptet, könnten wir Menschen unsere nächsten Verwandten beobachten und verstehen lernen. Doch die Realität sieht anders aus: teils katastrophale Haltungsbedingungen führen bei vielen zu Symptomen massiver psychischer Störungen.
Das Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer gegen die Einrichtung „Zoo“ und setzt sich für einen radikalen Wandel des gesellschaftlichen Konsenses über das Verhältnis Mensch-Tier ein.

VeranstalterIn: Alibri Verlag
12:00 Uhr, Seminarraum
Martin Veith

Militant!

Stefan Gheorghiu und die revolutionäre Arbeiterbewegung Rumäniens
Der revolutionäre Syndikalist und Anarchist Stefan Gheorghiu war schon zu Lebzeiten eine Ikone der Arbeiterbewegung Rumäniens. Im Ausland nahezu unbekannt und von den Sozialdemokraten und Parteikommunisten Rumäniens entstellt und vereinnahmt, ist es ein Anspruch der vorliegenden Ausarbeitung, ein unverfälschtes Bild des rastlosen Agitators und Arbeiters zu zeichnen, den
der repressive Staat ermorden wollte.

VeranstalterIn: Edition AV und Syndikalismusforschung
12:00 Uhr
Susann Witt-Stahl, Chefredakteurin M&R

Enttabuisierung von Faschismus und Reaktion in der Popkultur

David Gilmour (Pink Floyd) konzertiert in London mit Sympathisanten des faschistischen Bataillons Asow. In Österreich und Deutschland feiert die Blut-und-BodenÄsthetik durch den »Volks-Rock’n’Roller« Andreas Gabalier fröhliche Urstände. Kulturindustrie heute fungiert immer ungenierter als Wegbereiter für reaktionäre Strömungen. Von einer antifaschistischen Gegenkultur existieren indes nur noch klägliche Restbestände.

VeranstalterIn: Zeitschrift Melodie und Rhythmus (M&R)
12:00 Uhr, Vorsaal
Ingo Niebel

Der spanische Staat erodiert

Und „Madrid verliert den Anschluss“ lauten zwei Kapitel des Buches „Das Baskenland“ von Ingo Niebel, das Ende 2014 in 2. erweiterter Aufl age erschienen ist. Die aktuellen Ereignisse in Katalonien zeigen, dass der Historiker und Journalist die Lage richtig eingeschätzt hat.
Hierüber und wie es mit dem spanischen Staat nach den Parlamentswahlen im Dezember weitergehen wird, spricht er mit dem Publikum. Unterstützt wird die Buchvorstellung von Info Baskenland und Partizan Travel.

VeranstalterIn: Euskal Herriaren Lagunak und Promedia Verlag
13:00 Uhr, Glasbau
Gáspár Miklós Tamás

Kommunismus nach 1989

Beiträge zu Klassentheorie, Realsozialismus und Osteuropa - herausgegeben und übersetzt von Gerd Wallner
Von einer Dissidenz in die andere - so lässt sich die politische Entwicklung des Philosophen und politischen Aktivisten G. M. Tamás beschreiben. War er vor 1989
Teil des demokratischen Samisdat, so vertritt er im heutigen Ungarn einen wiederbelebten und neu entdeckten Marxismus. Aus dieser seiner Geschichte speisen sich auch die Beiträge des Bandes, in denen er nicht nur…

VeranstalterIn: Mandelbaum Verlag
13:00 Uhr, Seminarraum
Alexander Neupert-Doppler

Utopie - Vom Roman zur Denkfi gur

Dieses Buch verfolgt eine doppelte Zielsetzung: Zum einen werden literarische Roman-Utopien, (früh-)sozialistische Siedlungs-Utopien und politische Utopien unterschieden und historisch eingeordnet. Zum anderen liegt der Schwerpunkt des Buches bei den Utopie-Debatten des 20. Jahrhunderts, in denen sich diverse AutorInnen darum bemüht haben, die Funktionen von Utopie für eine emanzipatorische Linke auszuloten.

VeranstalterIn: Schmetterling Verlag
13:00 Uhr, Hinterzimmer

Richtung Euphrat, heilige Scheiße

Vor 100 Jahren begann der Völkermord an den osmanischen Armeniern und Tausende von Familien wurden in die Wüsten Syriens deportiert. Kirkor Ceyhan (1926–1999) schuf aus den Erzählungen seines Vaters, der die Deportationen überlebt hatte, einen halbdokumentarischen Roman, der nicht mit deftigen Worten und Galgenhumor spart. Dabei vermeidet er nationalistische Zuschreibungen und hält ein Plädoyer für Menschlichkeit und persönliche Verantwortung.

VeranstalterIn: Dagyeli Verlag
13:00 Uhr, Komm-Kino
Buchvorstellung vom Übersetzer Paul B. Kleiser

Daniel Tanuro: Klimakrise und Kapitalismus

Nach 200 Jahren der Ausweitung der Produktion steht die Erde am Rand einer Klimakatastrophe.
Da der Kapitalismus an Wirtschaftswachstum gebunden ist und deshalb den Ausstoß von Treibhausgasen nicht nennenswert reduzieren kann, tritt Tanuro für ein ökosozialistisches Projekt ein, in dem die Erzeugung von Energie der kapitalistischen Profi tlogik entzogen wird.

VeranstalterIn: Neuer ISP Verlag
13:00 Uhr, Vorsaal
Fatma Umul, Atilla Steinberger

Kampf um Kobane, Kampf um die Zukunft des Nahen Ostens, Ismail Küpeli (Hrsg.)

In den vergangenen Jahren sind zwei grundverschiedene Bewegungen zu wichtigen Akteuren in Syrien geworden und strahlen durch ihre Aktivitäten in die Nachbarländer aus: die kurdische Bewegung und der „Islamische Staat“.
Die beiden Autor*innen werden in dem Vortrag ausgewählte Textstellen aus dem Buch vorstellen und mit zwei kurzen Vorträgen Diskussionsfragen formulieren, um anschließend mit den Teilnehmer*innen über die Zukunft des Nahen Ostens zu diskutieren.

VeranstalterIn: Edition Assemblage
14:00 Uhr, Komm-Kino
Hellmut Kapfenberger

Unser Volk wird gewiss siegen

30 Jahre Überlebenskampf Vietnams im Rückblick
Die Geschichtsschreibung Vietnams – auch dieses dreißigjährigen Krieges – ist hierzulande noch immer geprägt von der Sicht »westlicher« Historiker. Hellmut Kapfenberger ändert das: sein Bericht geht tiefer. Lange Zeit als ADN-Korrespondent in Vietnam, hat er nicht nur eine Chronologie des drei Jahrzehnte währenden Krieges verfasst – er vermittelt sie aus seiner tiefen Verbundenheit mit dem vietnamesischen Volk. »Ein einiges Volk ist unbesiegbar.«

VeranstalterIn: Verlag Wiljo Heinen
14:00 Uhr, Seminarraum
Dieter Braeg

Erwitte – „Wir halten den Betrieb besetzt“

1975 wurde im westfälischen Erwitte Geschichte geschrieben. Es kam zur ersten Betriebsbesetzung in der BRD. „Erwitte“ löste eine Prozesslawine aus und kostete die Gewerkschaft einen zweistelligen Millionenbetrag.
Das Urteil blieb nicht ohne Folgen für ihre weitere Politik. Der Herausgeber, Dieter Braeg - er hat auch das Buch über den Pierburg-Streik gemacht - wird diese lehrreiche Geschichte zur Diskussion stellen.

VeranstalterIn: Die Buchmacherei
14:00 Uhr, Glasbau
Harald Klimenta

38 Argumente gegen TTIP, CETA, TiSA & Co.

Für einen zukunftsfähigen Welthandel - AttacBasisTexte 48
27 Autor*innen aus 18 gegen das Freihandelsabkommen aktiven Organisationen tragen 38 schlagkräftige Argumente vor, warum sie gegen TTIP, CETA & TiSA sind: Die Verträge sind nicht einmal teilweise zu retten!
Das Buch macht Mut, die Argumente in der Öffentlichkeit vorzutragen – und liefert Bausteine für Alternativen.

VeranstalterIn: VSA Verlag
14:00 Uhr, Vorsaal
Vortrag von Peter Betscher

Griechenland im Würgegriff von EU, EZB und IWF

mit aktuellen Bildern aus Athen
Am 5. Juli 2015 hat das griechische Volk NEIN gesagt.
Es war ein NEIN gegen die weitere Strangulierung. Doch die Syriza-Regierung hat das NEIN in ein JA verfälscht, ohne dass der Verrat bei den Neuwahlen im September quittiert worden wäre. Welche Kräfte haben das mit welchen Mitteln bewirkt? Wie ist die Stimmung im Land? Gibt es wirklich keine Alternative? Warum schüttelt eine „linke“ Kraft das System der Unterdrückung und Ausplünderung nicht ab?

VeranstalterIn: Zeitschrift Arbeiterfotografie
14:00 Uhr, Hinterzimmer
Hans Plesch

Sascha Lange: Meuten, Swings & Edelweißpiraten

Jugendkultur und Opposition im Nationalsozialismus
Ob Swingjugend, Edelweißpiraten, Meuten, Fahrtenstenze in Hamburg, Köln, Leipzig, Berlin, München und anderswo – überall in Deutschland gründeten sich zwischen 1933 und 1945 Jugendgruppen, die sich dem NS-Regime verweigerten und stattdessen ihre eigenen Subkulturen pfl egten. Erstmalig bietet ein Buch eine breite Übersicht über Oppositionelles bzw. Widerstandsverhalten von Jugendlichen während der NS-Zeit im Kontrast zur Entwicklung der Hitlerjugend.

VeranstalterIn: Ventil Verlag
15:00 Uhr, Vorsaal
Detlef Hartmann

Krisen - Kämpfe - Kriege

Alan Greenspans »Tsunami« - eine Angriffswelle zur Erneuerung kapitalistischer Macht, Band 1
»Jahrhundert-Tsunami«, so nannte Alan Greenspan, der einst mächtigste Banker der Welt, die blasenartige Kreditwelle, die 2008 die Weltwirtschaft überrollte. Das Buch legt die unentdeckte Agenda eines epochalen kapitalistischen Angriffs offen, dessen Ende nicht in Sicht ist und dessen Folgen für die große Mehrheit der Weltbevölkerung katastrophal sind. Wird jetzt die vollständige Durchsetzung der informationstechnologischen Innovationen von neuen Kriegen begleitet werden oder hat der Widerstand eine Chance?

VeranstalterIn: Assoziation A

Greenspans endloser Tsunami – zur Krise der IT-Offensive
15:00 Uhr, Komm-Kino
Wolf Wetzel

Der Rechtsstaat im Untergrund

Big Brother, der NSU-Komplex und die notwendige Illoyalität
Wolf Wetzel untersucht untergründige Staatsaktivitäten: Aufrüstung im Innern bei andauerndem Ausnahmezustand und totaler Überwachung. Ein weiterer Strang: die Spur des NSU und die Rolle der Geheimdienste. Die Antwort lautet, zusammenfi nden in der notwendigen Illoyalität.

VeranstalterIn: PapyRossa Verlag
15:00 Uhr, Glasbau
Buchvorstellung durch den Lektor Paul B. Kleiser

Brennpunkt Griechenland - Krise, Eurozone und die Weltwirtschaft

Christos Laskos & Euclid Tsakalotos (Hrsg.)
Zwei führende Ökonomen von Syriza analysieren die Krise in der EU und in Griechenland und widerlegen die Krisenerklärung von Merkel, Schäuble und der Troika, die Griechen hätten „über ihre Verhältnisse gelebt“ und müssten sich deshalb einer scharfen Spar- und Privatisierungspolitik unterwerfen.

VeranstalterIn: Neuer ISP Verlag
15:00 Uhr, Seminarraum
Walter Listl

Umbruch in der globalen Weltordnung - über Kriege und andere Fluchtursachen

Was ist eine linke Position in der Flüchtlingsfrage?
Der Aufstieg der Schwellenländer wird von den G7-Metropolen nicht kampfl os hingenommen. Die Gefahr eines großen Krieges ist unübersehbar. Kriege sind schon jetzt die wichtigste Fluchtursache. Flüchtlinge willkommen zu heißen ist gut, reicht aber nicht. Linke Lösungsvorschläge stehen zur Debatte.

VeranstalterIn: ISW
15:00 Uhr, Hinterzimmer
Gisela Notz

Kritik des Familismus.

Theorie und soziale Realität eines ideologischen Gemäldes
Familismus bezeichnet die weitgehende Identität von Familie und Gemeinschaft. Das System aller Familien bildet das Gemeinwesen. In familistischen Gesellschaften ist die Familie der Dreh- und Angelpunkt aller sozialen Organisationen und Institutionen. Es geht weniger um den theoretischen Begriff, sondern um die damit verbundene Ideologie und den Anspruch der Exklusivität einer „naturgegebenen“ und für die soziale Existenz des Menschen unabdingbaren Lebensform.

VeranstalterIn: Schmetterling Verlag
16:00 Uhr, Hinterzimmer
Volker Hermsdorf, Hans Modrow

Amboss oder Hammer - Gespräche über Kuba

»Amboss oder Hammer« – dieser Entscheidung kann auch die europäische Linke nicht ausweichen: Sich fügen oder aktiv zu einer Veränderung der Welt beitragen.
Kuba als Beispiel für alle, die eine Gesellschaft der Solidarität und der Gerechtigkeit erstreben. Das Buch ist zugleich Zeitdokument, Momentaufnahme und eine wertvolle Informationsquelle. Im Rückblick auf Modrows Kuba-Erfahrungen der letzten 45 Jahre refl ektieren sie immer auch die Entwicklung Kubas und der DDR.

VeranstalterIn: Verlag Wiljo Heinen
16:00 Uhr, Seminarraum
Alban Werner

Was ist, was will, wie wirkt die AfD?

Das Buch untersucht Personal, Struktur, Programm und Politik der AfD. Ihre Kernforderungen werden untersucht und ihre bisherige inhaltliche Entwicklung nachgezeichnet.
Es wird erörtert, warum viele Forderungen und Losungen der AfD auf breite Zustimmung in der Bevölkerung treffen. Diskutiert wird, welche Erfolgschancen diese Partei hat, und welche Auswirkungen die AfD auf das Parteiensystem Deutschlands haben könnte.

VeranstalterIn: Neuer ISP Verlag
16:00 Uhr, Glasbau
Daniel Behruzi

Wettbewerbspakete und linke Betriebsratsopposition

Fallstudien in der Automobilindustrie
Daniel Behruzi geht der Frage nach, unter welchen Umständen Zugeständnisse bei Arbeitszeiten und Löhnen zu Legitimitätsverlusten von Betriebsräten führen. Ein Ergebnis ist, dass die Existenz relevanter linksoppositioneller Betriebsratsgruppen eine entscheidende Rolle spielt: Wo sie die Deutungen der Betriebsratsspitzen offensiv in Frage stellen, verliert deren Politik an Unterstützung.
Er untersucht dies anhand von Fallstudien bei Daimler und Opel.

VeranstalterIn: VSA Verlag
16:00 Uhr, Vorsaal
Hermann Kopp

Willi Gerns: Revolutionäre Strategie in nicht revolutionären Zeiten

Willi Gerns, der die Politik der DKP seit 1968 maßgeblich mitentwickelt hat, beantwortet in seinem neuen Buch, was revolutionäre Politik ist und was sie von rechtem wie linkem Opportunismus unterscheidet. Hermann Kopp, Vorsitzender der Marx-Engels-Stiftung, stellt vor, wie der Autor die Dialektik von Reform und Revolution sowie den Kampf um antimonopolistische Übergänge zum Sozialismus versteht.

VeranstalterIn: Neue Impulse Verlag und Redaktion Marxistische Blätter
17:00 Uhr, Seminarraum
Conrad Schuhler

Alles Charlie oder was

Religionskritik – Meinungsfreiheit oder Schmähung?
Conrad Schuhler fragt, auch unter Bezug auf Kant und Marx: Darf Satire sich unterschiedslos gegen religiöse Inhalte wenden? Darf sie eine Minderheit schmähen, deren Gegner nur auf Munition warten? Welche Rolle spielt der Umgang mit Religionen für die Hegemonie des Westens?

VeranstalterIn: PapyRossa Verlag
17:00 Uhr, Glasbau
Karl-Heinz Dellwo

Verdeckter Bürgerkrieg und Klassenkampf in Italien Band II

Die weltweite Teilung in zwei große Blöcke spiegelte sich in Italien in der inneren Aufstellung der politischen Klasse wider und hegemonisierte Inhalt und Form des Klassenkampfes. Band II zur politischen Nachkriegsgeschichte Italiens legt den Schwerpunkt auf die Jahre 1967, 68 und 69

VeranstalterIn: LAIKA Verlag
17:00 Uhr, Vorsaal
Roman Danyluk

Partisanen und Milizen

Zum Verhältnis von Gewalt und Emanzipation
Roman Danyluk führt den Begriff der sozialen Gegengewalt in seine Erörterungen ein, um die Militanz der Ausgegrenzten und Benachteiligten zu charakterisieren und sie als Ausdruck der vergangenen wie gegenwärtigen Krisenhaftigkeit des Kapitalismus interpretieren zu können. Anhand markanter historischer Beispiele diskutiert er die politische und soziale Gewaltanwendung des Proletariats und der radikalen Linken. Aus der kritischen Analyse dieser geschichtlichen Erfahrungen leitet der Autor unverzichtbare Kriterien für die Anwendung kollektiver Militanz ab, um schließlich zu egalitären Verhältnissen zu gelangen.

VeranstalterIn: Edition AV
17:00 Uhr, Hinterzimmer
Doris Ensinger

Quer denken, gerade leben

Erinnerungen an mein Leben und an Luis Andrés Edo
Doris Ensinger (71) beschreibt ihre Entwicklung zur aktiven Anarchistin und erinnert an ihr gemeinsames Leben in Barcelona mit dem Anarchisten Luis Andrés Edo, der durch seinen aktiven Kampf gegen das Franco-Regime auch außerhalb Spaniens bekannt war. Ihr Buch ist so auch eine Darstellung der jüngeren Geschichte des dortigen Anarchosyndikalismus.

VeranstalterIn: Verlag | barrikade
18:00 Uhr, Glasbau
Wolfgang Gehrcke

Rufmord

Die Antisemitismus-Kampagne gegen links
Wolfgang Gehrcke zeigt, welche formellen und informellen Netzwerke die propagandistischen Feldzüge gegen die Partei Die Linke, ja die antikapitalistische Linke insgesamt inszenieren. Und er legt dar, mit welchen unbewiesenen Unterstellungen und Manipulationen sie operieren und welche Absichten sie verfolgen.

VeranstalterIn: PapyRossa Verlag
18:00 Uhr, Vorsaal
Nelke, Hrsg: Soziale Befreiung

Schriften zum Klassenkampf.

„Klassenkampf ist mehr als „Tarifauseinandersetzung“, zu dem ihn die Gewerkschaften verniedlichen. Dazu gehören auch militante proletarische Aktionen wie Aneignung, Sabotage und körperliche Zurechtweisung der Bosse. Dieser militante Klassenkampf kann sich in außergewöhnlichen Situationen zur sozialen Revolution zuspitzen.“

VeranstalterIn: Zeitschrift Soziale Befreiung
18:00 Uhr, Hinterzimmer
Robert Foltin

Autonome Theorien - Theorien der Autonomen?

Sie gelten als der militante Flügel sozialer Bewegungen oder als Jugend- oder Subkultur. Es existiert aber auch eine lebendige Theorieproduktion und -rezeption - beispielsweise im Rahmen des Postoperaismus, der mehr bietet als die bloße Befürwortung von Militanz. Autonome tauchen immer wieder auf: als eigene Bewegungen, wie zum Beispiel die Autonomia in Italien und die …

VeranstalterIn: Mandelbaum Verlag
18:00 Uhr, Seminarraum
Hans Plesch

Alex Ogg: California über alles - Dead Kennedys - wie alles begann

»California über alles«, betitelt nach einem der größten Songs der Dead Kennedys, ist das erste umfassende Buch über eine der wichtigsten US-Punkbands. Von der Gründungsphase bis zum Erscheinen des ersten Albums »Fresh Fruit For Rotting Vegetables« (1980) und dem Ausstieg des Drummers Ted. Neben Artwork von Winston Smith, dem Hausgrafiker des bedeutenden Alternative-Tentacles-Labels, sind auch zahlreiche, teils bislang unveröffentlichte Fotos enthalten

VeranstalterIn: Ventil Verlag
19:00 Uhr, Glasbau
Ulrich Heyden

Ein Krieg der Oligarchen

Das Tauziehen um die Ukraine
Oligarchen und Regierung schüren nationalistische und antirussische Stimmungen. Die Todesschüsse vom Maidan werden nicht aufgeklärt. Das Pogrom am Gewerkschaftshaus erschüttert nicht nur Odessa. Im Donbass wird ein »Anti-Terror-Krieg« gegen die eigene Bevölkerung geführt. Ulrich Heyden berichtet seit 1992 für deutschsprachige Medien aus Moskau und anderen Regionen der ehemaligen Sowjetunion.

VeranstalterIn: PapyRossa Verlag
19:00 Uhr, Seminarraum
Ann-Kathrin Schäfer und Johannes Bohn

Griechenland in der Krise

Im September, auf dem Höhepunkt des Wahlkampfs, organisierte die SDAJ eine 12-tägige Rundreise durch Griechenland. Bei Veranstaltungen mit Gewerkschaftern, Schüler- und Studierendenvertretungen und vielen weiteren AktivistInnen machte sie sich ein Bild von den Auswirkungen der Krise und der Memoranden, aber auch der Kämpfe dagegen. Zwei der TeilnehmerInnen berichten und stellen die nun erscheinende Extra-Ausgabe der POSITION zum Thema vor.

VeranstalterIn: Zeitschrift Position
19:00 Uhr, Hinterzimmer
Peter Novak

Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht

Arbeitskämpfe nach dem Ende der großen Fabriken
Der Journalist Peter Nowak http://peter-nowak-journalist.de/ hat kürzlich in der Edition Assemblage das Buch „Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht“ (www.edition-assemblage.de/ein-streik-stehtwenn-mensch-ihn-selber-macht/) herausgegeben, das er vorstellen wird. Es richtet seinen Focus auf Streiks und Arbeitskämpfe in schwer zu organisierenden Branchen aber auch auf neue Formen der außerbetrieblichen Streiksolidarität, die sich in der letzten Zeit entwickelt haben.

VeranstalterIn: Edition Assemblage
19:00 Uhr, Vorsaal
Werner Abel & Enrico Hilbert

„Sie werden nicht durchkommen“

Deutsche an der Seite der Spanischen Republik und der sozialen Revolution unter Mitarbeit von Harald Wittstock, Friedrich Villis und Dieter Nelles
Als im Juli 1936 in Spanien reaktionäre Generäle gegen die aus den Wahlen vom 16. Februar siegreich hervorgegangene Volksfront-Regierung putschten, eilten tausende ausländischer Freiwilliger der bedrängten Republik zu Hilfe. Unter ihnen waren auch ca. 3500 Männer und Frauen aus Deutschland. Andere Deutsche unterstützten diejenigen, die die soziale Revolution in Spanien vorantreiben wollten. Trotz aller Differenzen hatten sie ein gemeinsames Ziel: Den Kampf gegen die Bedrohung Europas durch den Faschismus.

VeranstalterIn: Edition AV
20:00 Uhr, Seminarraum

„Deutsch und Frei“

Film und Veranstaltung

Am 18. März 1990 wird im Erzgebirge die Freiheit statt Sozialismus gewählt; und die CSU schickt ihre Wahlhelfer in den Osten. Es regnet Bananen und für die Kommunisten wird schon mal ein Galgen aufgebaut. Fünf Jahre später ist die große Euphorie vorbei und der Humus gelegt für Pegida und Co. Ein Dokumentarfilm mit Stimmungsbildern von der „friedlichen Revolution“ und einem Einblick in ostdeutsche Befindlichkeiten

VeranstalterIn: Tageszeitung Neues Deutschland
20:00 Uhr, Hinterzimmer

Kommunisten und Gewerkschaften

Vorstellung Broschüre

Die neue Broschüre der UZ – Zeitung der DKP – widmet sich dem Thema der kommunistischen Gewerkschaftspolitik.
Darin ist zum einen ein kurzer historischer Abriss zu finden. Insbesondere deren Brüche, aber auch Kontinuitäten in der KPD und DKP. Zum anderen werden aktuelle Herausforderungen eingeordnet. Von der Arbeitszeitverkürzung und Spartengewerkschaft bis zur Tarifeinheit. Ein Spannendes Thema für alle, bei denen die A-Klasse nicht nur ein Benz ist …

VeranstalterIn: Compress Verlag
20:00 Uhr, Glasbau
Kai Ehlers

25 Jahre Perestroika - Gespräche mit Boris Kagarlitzki II

Die Geschichte Russlands nach der Perestroika ist noch nicht geschrieben. Bisher haben sich eher ideologisch besetzte Eckdaten im Bewusstsein der Öffentlichkeit etabliert.
Die beiden Bände 25 Jahre Perestroika – Gespräche mit Boris Kagarlitzki zeigen dagegen eine Innenansicht derer, die sich Anfang der 1980er-Jahre als »linker Flügel der Perestroika« verstanden haben und sich eine Reform des Sozialismus erhofften.

VeranstalterIn: LAIKA Verlag
20:00 Uhr, Vorsaal
Elisabeth Voß, NETZ für Selbstverwaltung und Selbstorganisation e.V. (Hrsg.)

Wegweiser Solidarische Ökonomie ¡Anders Wirtschaften ist möglich!

Der Wegweiser gibt Einblicke in verschiedene aktuelle Ansätze solidarischer Ökonomien wie Genossenschaften, Soziale Ökonomie, Social Business, Commons, Feministische Ökonomie und Care, Degrowth und andere. Dabei kommen auch kritische Perspektiven nicht zu kurz. Potentiale und Grenzen werden ebenso benannt, wie Vereinnahmungen ideeller Ziele zu kommerziellen oder politisch fragwürdigen Zwecken. Zusätzlich werden Praxisbeispiele aus verschiedenen Lebensbereichen vorgestellt.

VeranstalterIn: AG SPAK
21:00 Uhr, Glasbau

Von den Strassen auf die Plätze, Christos Giovanopoulos (Hrsg.)

Wie kam es »plötzlich« zu all diesen Platzbesetzungen? Wer sind diese »Empörten«? Was bedeutet die Forderung nach »echter« und »direkter Demokratie« und welche Fragen wirft sie auf?

VeranstalterIn: LAIKA Verlag
21:00 Uhr, Vorsaal
Merlin Wolf (Hrsg.)

Kritik der irrationalen Weltanschauungen

Religion - Esoterik - Verschwörungstheorien - Antisemitismus
Die Aufklärung hat die irrationalen Weltbilder nicht zum Verschwinden gebracht, sondern nur neue Formen unterschiedlicher Mythen und Einbildungen geschaffen.
Der Sammelband analysiert deren wichtigste Erscheinungsformen und ihre Zusammenhänge.

VeranstalterIn: Alibri Verlag
21:00 Uhr, Seminarraum
Tresantis (Hrsg.)

Die Anti-Atom-Bewegung - Geschichte und Perspektiven

Keine andere soziale oder politische Bewegung in diesem Land war so erfolgreich wie die Anti-Atomkraft-Bewegung. Ihre Geschichte beginnt in den frühen 1970er Jahren und ihr Ende ist nicht in Sicht - der »Energiewende« und der Stilllegung einiger Atomkraftwerke zum Trotz. Das Buch lässt damalige und heutige Protagonist*innen selbst zu Wort kommen und gibt auch einen Ausblick auf die Zukunft der Atompolitik und die zu erwartenden neuen Auseinandersetzungen.

VeranstalterIn: Assoziation A
21:00 Uhr, Hinterzimmer
Sabine Schiffer

ARD & Co - Wie Medien manipulieren

Methoden tendenziöser Berichterstattung sind ermittelbar und damit Desinformation dekonstruierbar, wenn man die falsche Zuordnung von Bildern, das Weglassen wichtiger Informationen, Strategien des Wording sowie die Herstellung falscher Bezüge und Verschleierungstechniken erkennt. Im Buch beschreiben 17 AutorInnen Beispiele und Strukturen zielgerichteter Informationsvermittlung und Manipulationen der letzten Jahren, darunter der Ukraine-Konflikt, Griechenland, Russland, Syrien, Uranmunition, Frauenrechte.

VeranstalterIn: Selbrund Verlag und Hintergrund Magazin

Sonntag, den 1. November 2015

12:00 Uhr, Glasbau
Volker Hermsdorf

Die Kubanische Revolution

Basiswissen Politik/Geschichte/Ökonomie
Beginnend mit der Revolution und ihren Wurzeln, schildert Volker Hermsdorf die Geschichte Kubas bis heute. Er untersucht die Bedeutung des Landes für das Modell einer multipolaren Welt und behandelt das »Tauwetter« in den Beziehungen zu den USA und zur EU.

VeranstalterIn: PapyRossa Verlag und FG BRD-Kuba
12:00 Uhr, Seminarraum
Horst Schöppner

Antifa heißt Angriff

Militanter Antifaschismus in den 80er Jahren
Aus dem Umfeld der autonomen Szene bilden sich in den 1980er Jahren antifaschistische Gruppen, die gut organisiert und gezielt die rechten Zusammenhänge angreifen.
Bundesweit entwickeln örtliche Antifa-Gruppen ein Netzwerk, das Aktionen koordiniert, die Öffentlichkeit informiert und Antifaschismus auf die Agenda setzt. Der Autor greift bei seinen Recherchen auf bisher unbekannte Dokumente, Flugblätter, Artikel, Anschlagserklärungen und Städteberichte zurück.

VeranstalterIn: Unrast Verlag
12:00 Uhr, Hinterzimmer
Bernd G. Bauske

Der unbekannte Scharrer

Zur Erstausgabe kaum zugänglicher Werke
Scharrer stammt aus dem Großraum N, da auch Lehre. Lang on the road, dann in Rüstungsindustrie. Selbstentschieden wollte er in B leben, muß jedoch 33 fliehen. 1945 wurde er nach SC geschickt, wo er auch bald starb. Die Werkausgabe bringt Wanderschaft in der Kiewer Fassung von 1941, Der Acker auf dem Schwarzen Berg in der Moskauer Fassung von 1942, beide erstmals in D.

VeranstalterIn: Eigendruck im Selbstverlag
12:00 Uhr, Vorsaal
Marcus Beyer

Kritische Psychologie in Psychotherapie und Beratung

Anliegen der Zeitschrift „Forum Kritische Psychologie“ ist es, einen Ansatz von Psychologie zu diskutieren, der für jeden einzelnen ein Analysewerkzeug bereitstellt, um die eigene Eingebundenheit in gesellschaftliche Strukturen zu reflektieren und so Handlungsspielräume auszumachen und zu erweitern. Der Autor wird in die Grundkonzepte dieses Ansatzes einführen und dabei ihre Bedeutung für die Praxisfelder Psychotherapie und Beratung herausarbeiten.

VeranstalterIn: Zeitschrift „Forum Kritische Psychologie“, AK Kritische Psychologie Mittelfranken und Argument Verlag
12:00 Uhr, Komm-Kino
Dr. Tim Wätzolf

Der Libertäre Atlantik

Unsere Heimat ist die ganze Welt
Der „Libertäre Atlantik“ hat seine besondere Bedeutung in der europäischen Migration für die Entstehung der Arbeiterbewegungen in Lateinamerika. Sie trug mit zur Entstehung Nationen-übergreifender kultureller Praktiken bei. Diese wissenschaftliche Arbeit leistet ihren Beitrag zur Historiographie der Sozial- und Migrationsgeschichte Brasiliens, Argentiniens und Uruguays.

VeranstalterIn: Verlag | barrikade
13:00 Uhr, Komm-Kino
Rudolf Stumberger

Das kommunistische Amerika

Auf den Spuren utopischer Kommunen in den USA
Sie waren kommunistischer als die Sowjetunion und kamen ohne Geld und Privatbesitz aus: Die utopischen Kommunen in den USA des 19. Jahrhunderts. »Amana« zum Beispiel, eine religiöse Gemeinschaft mit deutschen Wurzeln in Iowa, existierte von 1855 bis 1932.
Die rund 2.000 Mitglieder speisten in kommunalen Küchen und verfügten über eigene Produktionsmittel, sie arbeiteten je …

VeranstalterIn: Mandelbaum Verlag
13:00 Uhr, Glasbau
Franz Garnreiter

Die Energiewende im Würgegriff der Konzerne

Die Konzerne sind dabei, die vor allem nach dem Reaktorunfall in Fukushima in Gang gesetzte Energiewende abzuwürgen. Seit 2009 steigen die CO2-Emissionen wieder. Als Hauptblockierer erweisen sich die Konzerne der Atomindustrie und der Braunkohle mit all ihren medialen und politischen Hilfstruppen. Eine wirkliche Energiewende braucht den Aufbau einer alternativen Energiewirtschaft.

VeranstalterIn: ISW
13:00 Uhr, Hinterzimmer
Max Hertzberg

Stealing the Future

(Thriller, Lesung in englischer Sprache)
Kontrafaktischer Thriller im Ostberlin der Nachwendezeit; Darstellung und Diskussion eines gesellschaftlichen Wandels – von einer kommunistischen Diktatur hin zu einer Graswurzel-Demokratie; geschrieben von einem Experten für soziale Bewegungen in der DDR.

VeranstalterIn: Wolf Press
13:00 Uhr, Seminarraum
Redaktion Trotz Alledem

1915 - Völkermord an den Armenierinnen und Armeniern. 2015 - Erinnern und fordern!

Türkei leugnet - Deutschland verschweigt - stellen wir uns der Geschichte! Aktionen und Ereignisse im 100. Jahr nach dem Völkermord. Informations- und Diskussionsveranstaltung der Zeitschrift Trotz Alledem!

VeranstalterIn: Zeitschrift Trotz Alledem
13:00 Uhr, Vorsaal
Rehzi Malzahn (Hrsg)

Dabei Geblieben

Aktivist_innen erzählen vom Älterwerden und Weitermachen.
Seit Jahrzehnten ist die Linke in Deutschland vornehmlich eine Jugendbewegung. Spätestens Anfang 30 steigen die meisten aus. Was aber ist mit denen, die »dabei geblieben« sind? In 25 Interviews geht Rehzi Malzahn der Frage auf den Grund, was diejenigen Aktivist_innen bewegt, die auch mit Mitte 40, 50, 60 noch auf die Straße gehen, Aktionen planen oder auf vielen anderen Wegen ihre radikale Kritik an den Verhältnissen ausdrücken.

VeranstalterIn: Unrast Verlag
14:00 Uhr, Glasbau
Sebastian Chwala

Der Front National

Geschichte, Programm, Politik und Wähler
Vielfach wird der Erfolg des Front National mit dem Niedergang der französischen Industrie begründet. Sebastian Chwala belegt: der Aufstieg der extremen Rechten in Frankreich hängt vielmehr mit der Furcht der ›neuen Mittelschichten‹ vor sozialem Abstieg zusammen. Sie sind es, die besonders anfällig sind für die Mystifizierung eines Frankreichs mit breiter Eigentumsstreuung - ein ›Ideal‹, das in der Programmatik des FN eine zentrale Rolle spielt.

VeranstalterIn: PapyRossa Verlag
14:00 Uhr, Vorsaal
Johannes Bühler

Am Fuße der Festung

Begegnungen vor Europas Grenze
Johannes Bühler hat die Routen der Migranten bereist und sie begleitet. Er berichtet von der Hoffnungslosigkeit jener, die versuchen, nach Europa zu kommen; von der Wut junger Menschen in Afrika auf Europa, das sie als Ausbeuter begreifen und trotzdem unbedingt erreichen wollen. Die politische Reisereportage offenbart die systematische Ausbeutung und Folter der Flüchtlinge durch Schlepperorganisationen, organisierten Frauenhandel und sexuelle Gewalt sowie die Abwehrpolitik der EU.

VeranstalterIn: Schmetterling Verlag
14:00 Uhr, Komm-Kino
Werner Schweikert

Die „Griechenland-Rettung“

ein Hilfsprogramm für Deutschlands Europa- Imperialismus
Weder neoliberale Verblendung noch Botmäßigkeit gegenüber den Interessen des Großkapitals sind der Grund, warum Schäuble und Merkel ihr „Rettungsprogramm“ mit all seinen Gemeinheiten und Widersprüchen unerbittlich gegen Griechenland durchgezogen haben. Der Grund ist der Euro selbst – denn der ist ein imperialistisches Projekt Deutschlands für, mit und gegen Europa.

VeranstalterIn: GegenStandpunkt-Verlag
14:00 Uhr, Seminarraum
Redaktion Outbreak

Outbreak

Profil eines Gewerkschaftsblatts hinter Gittern
„outbreak“ ist das Blatt der im Mai 2014 gegründeten Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO). Mit der Zeitschrift soll dreierlei erzielt werden: erstens ist „outbreak“ das publizistische Aushängeschild der GG/BO für den Print-Bereich; zweitens fungiert die Zeitschrift als ein Verbindungsstück zwischen den GG/BOler_innen innerhalb und außerhalb der Haftanstalten; und drittens verzahnt das Blatt Gewerkschaftspolitik mit der sozialen Frage hinter Gittern.

VeranstalterIn: Zeitschrift Outbreak
14:00 Uhr, Hinterzimmer
Stefan Kraft, Herausgeber und Lektor

Noam Chomsky: „Weil wir es so sagen“

Texte gegen die amerikanische Weltherrschaft im 21. Jahrhundert
„Was immer die Welt denken mag, die Handlungen der USA sind gerechtfertigt. Weil wir es so sagen“, schreibt Noam Chomsky und demaskiert damit deren imperiale Attitüde. Es ist diese US-amerikanische Herrschaftsmentalität, die den prominenten Kritiker dazu antreibt, mit messerscharfen und teilweise ironisierenden Kommentaren gegen die Zustände auf dieser Welt anzuschreiben. Der Band „Weil wir es so sagen“ versammelt die wichtigsten und neuesten Schriften Chomskys.

VeranstalterIn: Promedia Verlag