Programm der 11. Linken Literaturmesse
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Programm der 11. Linken Literaturmesse in Nürnberg
Die 11. Linke Literaturmesse wird, wie die letzten Jahre auch, wieder im K4, Königsstraße 93, Nürnberg statt finden.
Das gedruckte Programm kannst Du Dir hier herunterladen.
(Kleine) Änderungen natürlich vorenthalten...
 
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Samstag
14:00 Uhr
Weißer Saal
Buchvorstellung mit der Autorin Brigitte Kiechle: Das Kriegsunternehmen Irak. Eine ZwischenbilanzSchmetterling Verlag
Im Irak überlagern sich heute viele Konflikte, die eine differenzierte Analyse erfordern.
Der breiten Unterstützung des Widerstandes gegen die Besatzung steht
eine ebenso weite Ablehnung des Terrors gegen die Zivilbevölkerung gegenüber.
Die zunehmende Islamisierung der Gesellschaft bedroht den bisherigen säkularen
Konsens und hat dramatische Auswirkungen auf die Rechte und Lebensbedingungen
von Frauen. Die Autorin geht darüberhinaus ausführlich auf den hier wenig
beachteten Widerstand von Gewerkschaften, Arbeitslosen- und Frauenorganisationen sowie Selbstorganisationsstrukturen ein.
Alle von den USA genannten Kriegsgründe haben sich als Lügen erwiesen. Der irakischen Bevölkerung hatte die US-Regierung Demokratie, Freiheit und Menschenrechte versprochen. Doch heute befindet sich das Land in einer nicht enden wollenden Gewaltspirale. Die permanenten militärischen Auseinandersetzungen verdecken den von Besatzerseite ziel gerichtet betriebenen Nation-Building-Prozeß, mit dem v.a. für die künftige Wirtschaftsordnung schwer widerrufliche Fakten geschaffen werden.
Das große Plündern hat begonnen.
Im Irak überlagern sich heute viele Konflikte, die eine differenzierte Analyse erfordern. Der breiten Unterstützung des Widerstandes gegen die Besatzung steht eine ebenso weite Ablehnung des Terrors gegen die Zivilbevölkerung gegenüber. Die zunehmende Islamisierung der Gesellschaft bedroht den bisherigen säkularen Konsens und hat dramatische Auswirkungen auf die Rechte und Lebensbedingungen von Frauen.
In dieser ersten aktuellen Analyse nach dem Einmarsch der USA in den Irak geht Brigitte Kiechle darüber hinaus ausführlich auf den hier wenig beachteten Widerstand von Gewerkschaften, Arbeitslosen- und Frauenorganisationen sowie Selbstorganisationsstrukturen ein.